{"id":126,"date":"2019-03-24T19:10:44","date_gmt":"2019-03-24T19:10:44","guid":{"rendered":"http:\/\/stenlinnander.com\/?page_id=126"},"modified":"2024-01-19T16:49:12","modified_gmt":"2024-01-19T16:49:12","slug":"german","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stenlinnander.com\/?page_id=126","title":{"rendered":"Lebenslauf"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"731\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie-731x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-147\" style=\"width:235px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie-731x1024.jpg 731w, https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie-214x300.jpg 214w, https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie-768x1076.jpg 768w, https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie-1170x1640.jpg 1170w, https:\/\/stenlinnander.com\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/IMG_4303-Kopie.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Sten Linnander wuchs in Schweden, Afghanistan und Nepal auf. An der Universit\u00e4t von Stockholm absolvierte er ein Studium der Physik und Geophysik. Heute lebt er in Konstanz am Bodensee und arbeitet an einem Projekt, die uns eine neue Sicht der Erde bringen soll. Es geht ihm darum zu verstehen, wie wir mit der belebten Welt um uns in st\u00e4rkeren Kontakt treten und die Aufgabe erf\u00fcllen k\u00f6nnen, die uns als bewussten Teilnehmern ihrer Evolution zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>In seinen eigenen Worten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde 1950 als drittes Kind einer alteingesessenen schwedischen Familie geboren. Mein Vater war Richter, der \u00fcber viele Jahre afrikanische und asiatische Regierungen in Rechtsfragen beriet. Meine Mutter war Lehrerin und Abteilungsleiterin beim Roten Kreuz; sp\u00e4ter widmete sie ihr Leben dem Kampf gegen die Genitalverst\u00fcmmelung von M\u00e4dchen und Frauen in Afrika und anderen Teilen der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine ersten sechs Lebensjahre verbrachte ich in Schweden. Danach zog unsere Familie f\u00fcr zweieinhalb Jahre nach Kabul in Afghanistan, wo ich auf eine englischsprachige internationale Schule kam. Nach einem weiteren Jahr in Schweden ging es nach Kathmandu in Nepal; dort blieben wir dreieinhalb Jahre. Ich besuchte zun\u00e4chst eine Jesuitenschule f\u00fcr nepalesische Kinder und dann eine amerikanische Schule.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir kehrten wiederum nach Schweden zur\u00fcck. Nach meinem Abitur studierte ich Physik und Geophysik und machte 1975 meinen Abschluss an der Universit\u00e4t von Stockholm. Anderthalb Jahre sp\u00e4ter verlie\u00df ich Schweden, um mich einer radikalen Lebensgemeinschaft in \u00d6sterreich anzuschlie\u00dfen \u2013 woraus ein Aufenthalt von drei Jahren werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich die Gemeinschaft verlassen hatte, lebte ich in den folgenden drei Jahren gr\u00f6\u00dftenteils in den Vereinigten Staaten. Dort erwarb und vermarktete ich im Auftrag eines deutschen Erfinders Patentrechte zur S\u00e4uberung von \u00f6lhaltigen Abw\u00e4ssern und \u00e4hnlichen \u00f6kologischen Technologien.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss daran \u00fcbernahm ich eine f\u00fchrende Rolle beim Aufbau eines sozialen Experiments in Deutschland, wobei mich vor allem verschiedene Aspekte der Erforschung des menschlichen Bewusstseins interessierten. Ich wurde dort Leiter einer sogenannten \u201eFreien Universit\u00e4t\u201c und lud international anerkannte Forscher und Vordenker aus sozialen, naturwissenschaftlichen und spirituellen Disziplinen ein. Insgesamt engagierte ich mich elf Jahre in diesem Projekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1989 bis 1992 leitete ich einen international t\u00e4tigen gemeinn\u00fctzigen Verein, den ich selbst mitbegr\u00fcndet hatte. Wir organisierten in der ehemaligen Sowjetunion, in kleinem Umfang und exemplarisch, Hilfsprogramme und Technologietransfer mit Schwerpunkt auf \u00d6kologie, Medizin und Stadtverwaltung. Au\u00dferdem bem\u00fchten wir uns, ein internationales Projekt zum Schutz der Arktis voranzubringen, das vom St\u00e4dteverbund im nordwestlichen Russland initiiert worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>1992 begann ich mich ausgiebig mit den schamanisch-spirituellen Lehren des Sweet Medicine Sundance Path zu befassen, einer Synthese des Wissens der Medizinm\u00e4nner und -frauen aus Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika und Australien, die auch moderne naturwissenschaftliche und psychologische Forschungsergebnisse einbezieht. Diese Studien habe ich bis 2010 fortgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>1994 zogen meine Frau und ich nach Arizona in den USA, weil wir beide uns st\u00e4rker auf diese Studien konzentrieren wollten. Ich arbeitete au\u00dferdem intensiv mit \u201eEnergy Synthesis\u201c (ES), einer umfassenden Theorie des mittlerweile verstorbenen Industriedesigners und K\u00fcnstlers Alfred Wakeman, bei der es um die Flie\u00dfbewegungen geht, die der Selbstorganisation der Natur zugrunde liegen (siehe https:\/\/energysynthesis.org).<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben gr\u00fcndete ich einen gemeinn\u00fctzigen Forschungsverein und rief ein Projekt ins Leben, das weltweit hochaufl\u00f6sende Live-Bilder der sonnenbeleucheten Seite der Erde verf\u00fcgbar machen sollte. Diese Bilder sollten von einem bereits gebauten Satelliten namens Triana aufgenommen werden, der aber umgebaut und DSCOVR umbenannt wurde und sich zwar jetzt im Umlauf um die Erde befindet, aber ihre urspr\u00fcngliche Aufgabe nicht erf\u00fcllt. <\/p>\n\n\n\n<p>2002 kehrten wir nach Deutschland zur\u00fcck und ich arbeitete weiter daran, die Echtzeitbilder der Erde Wirklichkeit werden zu lassen und unternahm neue ES-Experimente. F\u00fcr meinen Broterwerb war ich 30 Jahre lang als \u00dcbersetzer vom Deutschen ins Englische t\u00e4tig und \u00fcbernahm Auftr\u00e4ge f\u00fcr Firmen und Privatkunden.<\/p>\n\n\n\n<p>2011 habe ich ein Buch mit dem Titel \u201eDie Erde spricht: Ich bin bei Euch&#8221; geschrieben. Es basierte auf Erfahrungen, die ich im Jahr 1996 gemacht hatte, als Ergebnis einer Zeremonie, bei der ich erlebte, wie die Erde mit mir \u201esprach\u201c.  Sp\u00e4ter schrieb ich ein zweites Buch zu einem \u00e4hnlichen Thema mit dem Titel \u201eDie Erde antwortet: Willkommen zu Hause\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>2016 zog es mich zur\u00fcck nach Nepal, wo ich die gl\u00fccklichsten Jahre meiner Kindheit verbracht hatte. Ich beschloss, drei Monate dort zu verbringen. An meinem dritten Tag dort wurde ich von einem Fremden auf der Stra\u00dfe mit den Worten begr\u00fc\u00dft: Namaste, Sir. Dies war der Beginn meiner Arbeit mit mehreren Hilfsprojekte f\u00fcr das l\u00e4ndliche Nepal, die von der nepalesischen NGO HEAR Nepal ausgef\u00fchrt werden (HEAR steht f\u00fcr Health, Education, Awareness and Rights). Ich arbeite weiterhin daran, diese Projekte (siehe https:\/\/hearnepal.de\/) zu unterst\u00fctzen, die mich immer wieder vor gro\u00dfe Herausforderungen und gro\u00dfe Zufriedenheit stellen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Mai 2021 habe ich mein Projekt zur Verbreitung von Live-Bildern der gesamten Erde neu gestartet, diesmal mit dem Ziel, \u201eLiving Globes\u201c zu schaffen \u2013 runde Displays, oder Globen, auf denen kontinuierlich Live-Bilder sowohl der sonnenbeschienenen als auch der n\u00e4chtlichen Ansichten der Erde angezeigt werden. Wir werden die Erde als Globus in unseren Wohnzimmern vor uns sehen k\u00f6nnen, wie sie jetzt gerade aussieht. Das Projekt, das von einem amerikanischen gemeinn\u00fctzigen Verein umgesetzt wird, befindet sich noch im Anfangsstadium, aber wir haben jetzt ein starkes Team, das die konkrete Umsetzung vorbereitet (siehe <a href=\"https:\/\/livingglobes.org\/\">https:\/\/livingglobes.org\/<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2022 lebe ich in Konstanz am Bodensee und arbeite weiter an das Living Globe Projekt (siehe https:\/\/livingglobes.org\/) und an den Projekten in Nepal.<\/p>\n\n\n\n<p>1983 traf ich meine geliebte Frau Karin. Wir wurden im folgenden Jahr ein Paar und heirateten 1988. Sie war eine der sch\u00e4rfsten Kritiker meiner Arbeit, aber ermutigte mich immer meinem eigenen ungew\u00f6hnlichen Weg zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sten Linnander wuchs in Schweden, Afghanistan und Nepal auf. An der Universit\u00e4t von Stockholm absolvierte er ein Studium der Physik und Geophysik. 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